Gleise bemalen mit Schach und Tee

Heute Nachmittag habe ich mit dem Bemalen der Gleise auf den Innenseiten weiter gemacht, dabei der 13. und letzten Runde des Tata Steel Chess Tournaments in Wijk aan Zee (Niederlande) live gefolgt und einen Tee aus meinem ViP-Club-Becher von MMC getrunken. Gute Kombination :-).

Das Schachturnier, so etwas wie das Wimbledon des Schachs, hat am Abend im Stechen dann leider nicht mein Liebling Anish Giri gewonnen, dafür ein anderer Niederländer: Jorden Van Foreest im Armageddon. Aber das hat irgendwie nix mit Modellbahn zu tun.

Alter

Ich gebe zu, mit dem Schottern tue ich mich zwischen den Gleisen noch schwer. Nacharbeiten zum Wiedereinfärben der Gleise führen leider doch wieder zu dem Ergebnis, dass der Test-Schienenbus holpert.

Für die Brückenstrecken habe ich mich entschieden, die Gleise und Schwellen mit oxydbrauner Abtönfarbe zu färben – diesmal mit einem dünnen Pinsel. Ich denke nicht, dass ich auf den Brücken noch zusätzlich schottern werde. Auch für die Rampen will ich erstmal innen fein arbeiten, außen dann vor dem Schottern etwas großzügiger mit der Farbe sein.

Nun müssen die Testfahrten nach dem Trocknen noch glücken, dann könnte das so passen. Zwischen den Gleisen zu schottern, wird dann wohl filigranes Arbeiten 🙂

Guten Abend…

Nach der Abnahme der Baustelle durch die beiden Mini-Eisenbahner wurde auch noch etwas Betrieb zum Abend gemacht. Die V 160 musste unbedingt oben abgestellt werden, die V 60 wurde dringend für einen Container-Zug benötigt.

Genial an Burgstein ist, dass man mit wenigen Handgriffen auch schnell wieder fahren kann, wenn man einen Bauabschnitt fertig oder auch nur – wie hier – halbfertig hat.

Ungeduld…

Kaum ist die Wiese auch nur annähernd trocken, musste ich gleich Bäume und Grasbüschel aus der Restekiste pflanzen. Und schon bekommt das Ganze Gesicht :-). Probefahrt nach etwas Nacharbeiten erfolgreich. Man sieht es an der abgestellten Rangierlok. Einen Gabelstapler habe ich auch noch rausgekramt.

An dieser Stelle herzliche Grüße an Moba-Freundin K., die weiß, wie gern ich Tannen setze ;-)!

Schottern und Rasen sähen

Das erste Mal Schottern … bin gespannt, was nach der Gleisreinigung und dem ersten Probebetrieb passieren wird …

Erst einmal ist jedenfalls kein Styropor mehr sichtbar und die Jungs vom Bautrupp (ein Geschenk von Moba-Freund B.) haben sich die Mittagspause verdient 😉

Mit Graskleber geht es los
Schotter liegt
Gleich mal mit Rasen sähen weiter gemacht
Willi (rechts) mal wieder zu spät zur Arbeit 😉

Ordnung muss sein!

Auf dem Tunnelberg wurden heute die Stolperfallen beseitigt – die Kabelkanäle geschlossen. Die Silitac-Platten habe ich mit Acryl geklebt, mit grauer Abtönfarbe vorgestrichen und dann mit Acrylfarbe nachbehandelt. Die Gleise wurden braun gealtert – Vorbereitung auf das Schottern. Die Betonkästen für die Weichenlaternen und die Signale wurden ebenfalls grau.

Aus Mauerresten habe ich den „Bahnsteig“ von „Norgens“ eingefasst, so sieht der Haltepunkt dann doch etwas zivilisiert aus.

Die übriggebliebene Pflastersteine vom Bahnsteigbaue wurden rund um den Güterschuppen verbaut.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Herzlichen Glückwunsch „Burgstein Schönebeck“ – Du wirst heute 1 Monat alt! 😉

Gesamtüberblick
Gleise gealtert
Plattformen vorbereitet
… und wieder eine Stellprobe

Nachklapp: erst durch M. von den MMC-Mobareisejungs bekam ich dann mal mit, dass ich die Gleissperrsignale falsch herum eingesetzt hatte. Marcus und Signale … zwei Welten prallen aufeinander ;-).

Also noch schnell umgebaut, sonst kann ich nicht schlafen!

Korrigierte Gleiszwerge

Nachklapp 2: Hier die endgültige Verteilung und Stellung der Gebäude im Bw – ebenfalls nach Feedback von G. und M. von den Mobareisejungs:

Stellprobe

Es fehlen zwar noch Regenrinnen und Fallrohre und ein paar Holzstützen an den Schleppdächern, aber ich wollte nun sehen, wie groß der Güterschuppen von Auhagen an seinem Standort wirkt.

Fazit: passt schon. Doch nun stellt sich die Frage, in welche Richtung ich den Schuppen einbaue. Der Bausatz von Auhagen besteht aus einem Güterschuppen als Hauptgebäude, den man hätte auch einzeln aufstellen können. Ein etwas flacherer Anbau, erkenntlich auch an Beton- statt Holzladerampe schließt sich an.

Am Hauptgebäude ist an der Stirnseite eine kleine Treppen mit einem Haupteingang platziert. Nun ist die Frage, ob dieser Teil Richtung Bw-Einfahrt zeigen soll, oder doch lieber der Anbau.

Ziemlich wuchtig, Haupteingang gut sichtbar, Anbau eher verdeckt, Laderampe passt gut bis zum Gleisende
Besserer Einblick auf die Laderampe, Anbau in Baurichtung etwas logischer

Das Bw ist nun hinsichtlich der Gebäude komplett:

Licht ins Dunkel gebracht

Die Verkabelung des Tunnelbergs ist schon ein paar Tage her (siehe Eintrag vom 16. Januar) und für heute stand der Anschluss der Gleiszwerge und der Beleuchtungen an einen m84-Decoder an.

Für die Stromversorgung der Beleuchtung hatte ich mich zur Nutzung meines alten Wechselstrom-Trafos entschieden (ja, er ist blau – aber immerhin aus Kunststoff!). Ein AC/DC-Wandler aus dem Sortiment von Meise soll den Gleichstrom herstellen und das tut er seit heute auch zuverlässig.

Aus 24V AC werden 15V DC

Nach Anschluss der Gleissperrsignale und Probebetrieb konnten auch die Lampen alle über den m84-Decoder angeschlossen werden. Die zwei Gebäude, die Gittermastleuchten von Viessmann und die beiden Weichenlaternen laufen jeweils über einen Verteiler und werden gemeinsam an- und ausgeschaltet. Auch dieser Test positiv und so bekommt man durch die nachstehenden Bilder einen ersten Eindruck, wie es werden wird. Morgen schließe ich die Oberfläche und dann kann mit Farbe, Schotter und Streumaterial dort oben auf dem Berg der Landschaftsbau gemacht werden.

Die 78 1001 mit einem beleuchteten und besetzten Zug aus Donnerbüchsen passiert den Haltepunkt (Insider-Modelle von Märklin)

Wasser, Warten, Räuchern

Gestern Abend im Programm: Wasserkräne von Kibri, Bushaltestellen von Auhagen und eine Forellenräucherei von Vollmer. Dass es zwei Wasserkräne sein würden, war klar, bei den Bushaltestellen habe ich gar nicht registriert, dass es ein Doppelpack ist. Aber wenn man schon dabei ist … die zweite Bushaltestelle bekommt schon ihren Platz. … 😉

Die Forellenräucherei ist nicht so groß und passt super an den Flusslauf, allerdings ist das Bild im Katalog und auf der Packung eher nicht so verlockend. Aber auch da helfen Acrylfarben – ich habe beim Aufräumen auf dem Dachboden bestimmt 15 Jahre alte Farben aus einem Set von Faller gefunden – die waren sogar noch brauchbar – erstaunlich.

Zuerst einmal wieder der Vergleich zwischen dem Katalogbild und der Umsetzung der Räucherei:

Okay, bei den Fenstern rechts braucht es noch ein paar Tupfer grün 🙂
Allein der Kamin macht schon was her nach der Farbbehandlung, siehe im Vergleich oben das „Orginal“

Von der Bushaltestelle hier nur die Fotos eines der beiden Exemplare, ich habe sie beide gleich patiniert und nur verschiedene Reklame angebracht.

Zu guter Letzt noch die Wasserkräne für das Bw: