Märklin Sommer-Neuheiten

Irgendwie hoffe ich ja immer, dass nichts dabei ist, wenn die Neuheiten gezeigt werden. Die Sommer-Neuheiten sind da eigentlich für mich oft ein Schongang für das Budget.

Ich bin sehr fokussiert in den Epochen III und IV zuhause, aber an Dänen komme ich so schlecht vorbei. Nun habe ich meinen ersten Vectron bestellt … und noch ein paar Waggons …

Märklin 39331

Obstbäume

Heute Vormittag gab es „nur“ etwas Fahrbetrieb auf Burgstein. Ich kann sagen, dass während der ganzen Bauzeit immer wieder gefahren wurde, was für eine Spielbahn dieser Größe wirklich schön ist. Das Konzept Burgstein ist also auch prima geeignet, zwischendrin einfach zum Spielen zu wechseln.

Der kleine Fahrdienstleiter P. durfte zwei Obstbäume aus einer Würfelpackung mit vier Bäumchen von Noch auf die Wiese vor der Kuhweide rechts vom Bahnhof pflanzen.

Aufforsten …

Die Bäume sind mit Kleber auf der Papier-Einlage der würfelförmigen Verpackung befestigt und können leicht gelöst werden. Das Wurzelwerg entferne ich in der Regel. Wohin mit dem Rest, ich wollte nun nicht die ganze Verpackung aufbewahren … also den Boden, der mit Grasstreu bedruckt ist, ausgeschnitten und auch auf der Anlage platziert. Da sieht man, dass man sich viel zu viel Arbeit macht … 😉

Na bitte, geht doch und sieht auch ordentlich aus …

Schwarzpappeln

Nachdem über Nacht der Schotter getrocknet war, konnte es auf der Baustelle nach dem Absaugen weitergehen. Nun waren die Zwischenräume zwischen den Gleisen, die keinen Schotter abbekommen hatten, dran. Die Bahndämme der beiden Auf-/Abfahrten sollten noch etwas höheres Gras an den freien Stellen bekommen.

Nachdem dies mit dem Grasmaster getan war und trocknen sollte, habe ich das an den Kanten noch weiße Styropor einmal rundherum mit anthrazitfarbener Abtönfarbe gestrichen. Dort wird später noch eine Absturzsicherung montiert, aber so ist schon mal etwas für die Optik getan.

Hier die ersten Ergebnisse nach dem vorsichtigen Absaugen und kleinen Akzenten mit Grasbüscheln und Buschwerk.

Mal wieder ein Blick auf die Rückseite

Der genaue Beobachter hat auf den Fotos vielleicht auch schon Bäume im Bw erspäht – richtig, dort habe ich zwei Schwarzpappeln gepflanzt, die ich schon eine Ewigkeit im Schrank liegen habe. Nun sind sie sinnvoll eingesetzt, passen ganz gut an den Rand entlang der gebogenen Auffahrt.

Bäume auch im Bw
Blick von hinten auf die Bahndämme und das Bw

In der Ecke beim beschrankten Bahnübergang gab es zwei Büsche und einen Baum zur Auflockerung.

Es gibt noch viele kleine und kleinste Ausbesserungen und Ausschmückungen zu machen, aber für heute war es dann nach fast dreieinhalb Stunden auch genug für den Bautrupp.

Schnell noch den Bauplatz für die Post betoniert und … Feierabend! 🙂

Genug für heute …

Baustelleneinrichtung

Durch ein Gespräch mit meiner Kollegin A. kam ich auf die Idee, dass bis zur Lieferung des Postamtes schon einmal die Tiefbauarbeiten am Bahnhof beginnen könnten. Also den Bautrupp und einige Fahrzeuge dorthin abkommandiert.

Schon sind die Jungs wieder da – die 5 Figuren sind übrigens ein Geschenk von meinem Freund B.

Als Feierabendeinstieg in die Wochenendarbeiten ging es dann auch fix auf die wahre Baustelle: Schottern im Bahnhofsbereich – die letzten noch nicht eingeschotterten Gleise Burgsteins.

Bahnhofsgebäude aus dem Weg und die Bahnsteigleuchten werden auch noch umgelegt

Vorher habe ich den Noch-Bahnsteig und den daran angrenzenden Signalsockel noch schnell mit Acrylfarbe gestrichen. Danach ging es fleissig ans Leim-Einstreichen, Schottern und danach mit meiner genialen Doktoren-Spritze ans Einschlämmen mit Schotterkleber von Heki.

Fast der gesamte Heki-Schotter ist verbraucht, nur noch eine Uro-Box ist für Ausbesserungen gefüllt. Knappe Nummer 🙂 …

Nachklapp: Wasserturm

Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht an den Wasserturm-Beitrag vom 18. März. Auf die Idee, den Wasserturm zu patinieren, brachte mich damals Moba-Reisejung‘ M., der nun heute seinen Turm gealtert hat. Ich darf Fotos zeigen 🙂 …

Als ich mein Ergebnis herzeigte, bekam M. auch Lust auf ein Graffiti – und es schmückt ungemein. Tolle Wirkung und ein super aussehender Turm!

Während M. ihn schon auf seine Anlage gestellt hat, ist meiner vor einiger Zeit zu Meise nach Geesthacht gereist und wird irgendwann hoffentlich im Bw der Ur-Burgstein-Anlage stehen.

Und hier noch der direkte Vergleich, könnten Brüder sein …

Einzug ins Bw

Für heute stand die Verkabelung der Weichenlaternen auf der linken Bahnhofsseite und im Bw auf dem Zettel. Irgendwie hatte ich aber keine Lust, schon wieder auf dem Boden zu liegen und wollte etwas „für die Seele“ …

Also Figuren ausgepackt, eine Auswahl für das Lagerhaus, das Bw und schon einmal Reisende für den Bahnhof begucken …

Man sagt zwar „Preiserlein“, die sind aber bei mir in der Unterzahl. Nochianer trifft es.

Nun gut, hier die Fotos der Bevölkerung des Bw und des Lagerschuppens (Kleber noch frisch, nicht beachten …):

Endlich wird mal gearbeitet im Bw!
Die Jungs von der Tankstelle
Kleines Bierchen in der Mittagssonne
Alle wollen etwas vom Lokführer
„Wo ist die Leitung der Dieseltankstelle?“ – „Gleich dort drüben!“
„Nur herein mit Dir!“
“ … und wenn wir die 218 erst einmal vorübergehend an der Bekohlung parken?“
Irgendwer muss ja schließlich die vorbeigefallene Kohle wieder einsammeln.
Gut Ölen ist gerade bei einer Doppelkreuzugsweiche wichtig!
„Was ist denn das da am Tender?“
„Komm, nur noch zwei Wagenlängen …“
„Hier ist noch ein Expresspaket!“
Jetzt mal zügig den LKW abfertigen.
Mittagspause!

Herrlich, wenn man solch kleine Geschichten erzählen kann.

Beim Bahnhof habe ich mich dann gezügelt, erst einmal möchte ich dort die Ausstattung setzen, dann die Figuren. Aber zwei erste Reisende mussten sein. Da Burgstein ohne Kirche auskommen muss, ja nicht einmal eine Kapelle Platz finden wird, habe ich zumindest zwei Schwestern als Wartende auf dem Hauptbahnsteig aufgestellt.

„Hast Du einen Reisesegen finden können?“

Und ja … ich habe mich auch um die Weichenlaternen gekümmert, nach der Kür kam heute die Pflicht. Alle sechs Laternen leuchten und werden mit der Straßen-Bahnsteig-Bahnbetriebswerkbeleuchtung geschaltet. Aber Spaß hat der erste Teil gemacht! 🙂

Es werde Licht!

Das Abendprogramm lief wie geplant, auf leisen Sohlen wurden Strippen gezogen, Verteiler gesetzt und der Decoder eingebunden. An ihm hängen nun voneinander unabhängig schaltbar

– alle Leuchten am Bahnsteig, im Bw und die Straßenlaternen
– die Hausbeleuchtungen des „Zentrums“
– das Schweißflackern im Lokschuppen
– die Andreaskreuze am unbeschrankten Bahnübergang (Anbindung an AC)

Die Leuchten im Bw und die Straßenlaternen wurden noch mit Acryl fixiert.

Die Andreaskreuze habe ich in einem kurzen Video festgehalten (Empfehlung: Vollbild):

Gegen 0:30 Uhr habe ich die „Spätschicht“ am Tag der Arbeit beendet und noch drei „Nachtaufnahmen“ gemacht: