Schwarzpappeln

Nachdem über Nacht der Schotter getrocknet war, konnte es auf der Baustelle nach dem Absaugen weitergehen. Nun waren die Zwischenräume zwischen den Gleisen, die keinen Schotter abbekommen hatten, dran. Die Bahndämme der beiden Auf-/Abfahrten sollten noch etwas höheres Gras an den freien Stellen bekommen.

Nachdem dies mit dem Grasmaster getan war und trocknen sollte, habe ich das an den Kanten noch weiße Styropor einmal rundherum mit anthrazitfarbener Abtönfarbe gestrichen. Dort wird später noch eine Absturzsicherung montiert, aber so ist schon mal etwas für die Optik getan.

Hier die ersten Ergebnisse nach dem vorsichtigen Absaugen und kleinen Akzenten mit Grasbüscheln und Buschwerk.

Mal wieder ein Blick auf die Rückseite

Der genaue Beobachter hat auf den Fotos vielleicht auch schon Bäume im Bw erspäht – richtig, dort habe ich zwei Schwarzpappeln gepflanzt, die ich schon eine Ewigkeit im Schrank liegen habe. Nun sind sie sinnvoll eingesetzt, passen ganz gut an den Rand entlang der gebogenen Auffahrt.

Bäume auch im Bw
Blick von hinten auf die Bahndämme und das Bw

In der Ecke beim beschrankten Bahnübergang gab es zwei Büsche und einen Baum zur Auflockerung.

Es gibt noch viele kleine und kleinste Ausbesserungen und Ausschmückungen zu machen, aber für heute war es dann nach fast dreieinhalb Stunden auch genug für den Bautrupp.

Schnell noch den Bauplatz für die Post betoniert und … Feierabend! 🙂

Genug für heute …

Baustelleneinrichtung

Durch ein Gespräch mit meiner Kollegin A. kam ich auf die Idee, dass bis zur Lieferung des Postamtes schon einmal die Tiefbauarbeiten am Bahnhof beginnen könnten. Also den Bautrupp und einige Fahrzeuge dorthin abkommandiert.

Schon sind die Jungs wieder da – die 5 Figuren sind übrigens ein Geschenk von meinem Freund B.

Als Feierabendeinstieg in die Wochenendarbeiten ging es dann auch fix auf die wahre Baustelle: Schottern im Bahnhofsbereich – die letzten noch nicht eingeschotterten Gleise Burgsteins.

Bahnhofsgebäude aus dem Weg und die Bahnsteigleuchten werden auch noch umgelegt

Vorher habe ich den Noch-Bahnsteig und den daran angrenzenden Signalsockel noch schnell mit Acrylfarbe gestrichen. Danach ging es fleissig ans Leim-Einstreichen, Schottern und danach mit meiner genialen Doktoren-Spritze ans Einschlämmen mit Schotterkleber von Heki.

Fast der gesamte Heki-Schotter ist verbraucht, nur noch eine Uro-Box ist für Ausbesserungen gefüllt. Knappe Nummer 🙂 …

Nachklapp: Wasserturm

Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht an den Wasserturm-Beitrag vom 18. März. Auf die Idee, den Wasserturm zu patinieren, brachte mich damals Moba-Reisejung‘ M., der nun heute seinen Turm gealtert hat. Ich darf Fotos zeigen 🙂 …

Als ich mein Ergebnis herzeigte, bekam M. auch Lust auf ein Graffiti – und es schmückt ungemein. Tolle Wirkung und ein super aussehender Turm!

Während M. ihn schon auf seine Anlage gestellt hat, ist meiner vor einiger Zeit zu Meise nach Geesthacht gereist und wird irgendwann hoffentlich im Bw der Ur-Burgstein-Anlage stehen.

Und hier noch der direkte Vergleich, könnten Brüder sein …

Einzug ins Bw

Für heute stand die Verkabelung der Weichenlaternen auf der linken Bahnhofsseite und im Bw auf dem Zettel. Irgendwie hatte ich aber keine Lust, schon wieder auf dem Boden zu liegen und wollte etwas „für die Seele“ …

Also Figuren ausgepackt, eine Auswahl für das Lagerhaus, das Bw und schon einmal Reisende für den Bahnhof begucken …

Man sagt zwar „Preiserlein“, die sind aber bei mir in der Unterzahl. Nochianer trifft es.

Nun gut, hier die Fotos der Bevölkerung des Bw und des Lagerschuppens (Kleber noch frisch, nicht beachten …):

Endlich wird mal gearbeitet im Bw!
Die Jungs von der Tankstelle
Kleines Bierchen in der Mittagssonne
Alle wollen etwas vom Lokführer
„Wo ist die Leitung der Dieseltankstelle?“ – „Gleich dort drüben!“
„Nur herein mit Dir!“
“ … und wenn wir die 218 erst einmal vorübergehend an der Bekohlung parken?“
Irgendwer muss ja schließlich die vorbeigefallene Kohle wieder einsammeln.
Gut Ölen ist gerade bei einer Doppelkreuzugsweiche wichtig!
„Was ist denn das da am Tender?“
„Komm, nur noch zwei Wagenlängen …“
„Hier ist noch ein Expresspaket!“
Jetzt mal zügig den LKW abfertigen.
Mittagspause!

Herrlich, wenn man solch kleine Geschichten erzählen kann.

Beim Bahnhof habe ich mich dann gezügelt, erst einmal möchte ich dort die Ausstattung setzen, dann die Figuren. Aber zwei erste Reisende mussten sein. Da Burgstein ohne Kirche auskommen muss, ja nicht einmal eine Kapelle Platz finden wird, habe ich zumindest zwei Schwestern als Wartende auf dem Hauptbahnsteig aufgestellt.

„Hast Du einen Reisesegen finden können?“

Und ja … ich habe mich auch um die Weichenlaternen gekümmert, nach der Kür kam heute die Pflicht. Alle sechs Laternen leuchten und werden mit der Straßen-Bahnsteig-Bahnbetriebswerkbeleuchtung geschaltet. Aber Spaß hat der erste Teil gemacht! 🙂

Es werde Licht!

Das Abendprogramm lief wie geplant, auf leisen Sohlen wurden Strippen gezogen, Verteiler gesetzt und der Decoder eingebunden. An ihm hängen nun voneinander unabhängig schaltbar

– alle Leuchten am Bahnsteig, im Bw und die Straßenlaternen
– die Hausbeleuchtungen des „Zentrums“
– das Schweißflackern im Lokschuppen
– die Andreaskreuze am unbeschrankten Bahnübergang (Anbindung an AC)

Die Leuchten im Bw und die Straßenlaternen wurden noch mit Acryl fixiert.

Die Andreaskreuze habe ich in einem kurzen Video festgehalten (Empfehlung: Vollbild):

Gegen 0:30 Uhr habe ich die „Spätschicht“ am Tag der Arbeit beendet und noch drei „Nachtaufnahmen“ gemacht:

Tag der Arbeit

Auch wenn es nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen im Anlagenbau gehört, heute Nachmittag war ich eher Elektriker als Landschaftsgärtner. Zuerst einmal galt es, den m84-Decoder zwischen die Anschlüsse für die Beleuchtung im Zentrum zu setzen. Nun sind die bereits installierten Leuchten auf dem Bahnsteig schaltbar.

Also die angeschafften Leuchten rausgesucht und Löcher in die Landschaft Burgsteins gebohrt.

Material genug für fröhliches Strippenziehen
Der Bahnhof hat vier getrennte Gebäudeteile
Im Lokschuppen

Natürlich reizte mich das Schweißlicht für den Lokschuppen sehr und so nahm ich mir die Verkabelung zuerst vor. Abweichend von allen anderen Beleuchtungen verlangte die Bedienungsanleitung hier Wechselstrom AC. Da der Trafo zwei Ausgänge hat, ging das sehr unkompliziert und über eine separate Adresse auf dem m84 habe ich die kleine Viessmann-Box angeschlossen und sofort ein schönes Erfolgserlebnis gehabt.

Nahaufnahme
… und mit etwas Abstand.

Wie man sieht, muss bei der BR 212 der Rahmen geschweißt werden …

Im Bw habe ich vier Gittermastleuchten aufgerichtet und die Hausbeleuchtungen für den Bahnhof, Hansen’s Kolonialwaren und die Forellenräucherei durchgesteckt, dank des nun vorhandenen Eigenbauwerkzeugs natürlich kein Problem 😉 .

LED-Gittermastleuchten von Viessmann

Wenn die beiden Mini-Fdl heute ins Bett gegangen sind, widme ich mich noch zwei Andreaskreuzen für die Zufahrt zum Bw und zum Güterschuppen und die ersten zwei Peitschenleuchten werden entlang der Straße gesetzt. Und es gibt viel zu tun unter der Platte – Strippenziehen!

Kabeldurchziehwerkzeug

Heute habe ich direkt nach dem Feierabend die Bahnsteigleuchten von Viessmann ausgepackt und die Bahnsteigplatten vorsichtig an den richtigen Stellen mit kleinen Löchern für die Kabel der Leuten versehen. Die MDF-Platten waren schon vor längerer Zeit mit Bohrlöchern versehen worden, also brauchte ich nur mit einer längeren Spitze (das andere Ende eines Pinsel dafür benutzt) von unten hochdrücken und mit dem Skalpell ausschneiden.

Danach aus einem alten Erdungskabel einer Wandlampe ein Kabeldurchziehwerkzeug gebastelt und damit ging es dann spielend leicht, die Kabel unter die Platte zu ziehen. Wenn ich damit mal nicht zum Patenamt gehen sollte 😉 …

Nun warten die neuen Bahnsteigleuchten auf ihren Anschluss.

Kabel eingefädelt und der Draht wird von oben durchgesteckt und -gezogen
Nahaufnahme. Patentwürdig 🙂
Sechs Leuchten unfallfrei aufgestellt
Stehen auch in die andere Richtung gut
Noch einmal der Blick auf die Unterführung