Saftladen

Nun ist der da, der spezielle Spezialkleber für Bio-Bauten von Vollmer und so ging es im Abendprogramm dann an das Patinieren und den Zusammenbau des Saftladens (Vollmer 3962). Der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt, dass ich vorher noch den Auhagen-Bauernhof mit Fallrohren und Blumenkästen inkl. Bepflanzung versehen habe.

Auf geht’s zum Bio-Bau Nummer zwei

Das Kolorieren kostet sicherlich immer einige Zeit, aber ich kann nur wiederholen: es lohnt sich. Der Bio-Kunststoff glänzt tatsächlich deutlich weniger, aber sie schön neu und rein, wie auf der Packung sichtbar, sieht ein Haus, das vielleicht auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, in der Regel auch nicht mehr aus.

Doch am gespanntesten war ich natürlich auf den Kleber. Gut, dass er in einer 80er-Jahre-Flasche mit Pinsel daherkommt, wusste ich durch die Bestellung schon. Wie sich das dann aber anfühlt, wenn man eher grobmotorisch die Klebeflächen einpinselt, das hatte ich längst „verdrängt“. Der Kleber riecht intensiv und er hat eine sehr kurze Trocknungszeit. Erst hatte ich zum Beispiel sechs Fenster auf einmal eingepinselt, aber nur zwei klebten dann. Also alle einzeln pinseln und einsetzen! Der Kleber zieht Fänden wie eine Heißklebepistole, was ziemlich lästig ist. Und schließlich habe ich den Eindruck gewonnen, die Teile haften mehr, als dass sie verschweißt werden.

Heute Abend habe ich nur einige Fassadenteile fertiggestellt und nach ca. drei Stunden Arbeit Schluss gemacht. Gespannt bin ich dann auf das Zusammensetzen, bei dem es auf feine Klebespuren ankommt und die Arbeit mit dem Pinsel wirklich zu grob ist. Ich muss mal schauen, ob ich das dann anders löse und nicht mit einem Pinsel.

Sieht nicht nach sehr viel aus …

Fazit: ich will diese Bio-Serie nicht schlecht schreiben, immerhin ist das in Sachen Umwelt ein guter Versuch. Das goldene Gleis hat Vollmer damit übrigens auch vor längerer Zeit errungen. Aber die Arbeit damit ist schon ziemlich nervig. Mit meinen heutigen Erfahrungen hätte ich mir ganz ähnliche Gebäude von anderen Herstellern ausgesucht. Aber Aufgeben gibt es halt nicht 🙂 .

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