Das erste Mal Schottern … bin gespannt, was nach der Gleisreinigung und dem ersten Probebetrieb passieren wird …
Erst einmal ist jedenfalls kein Styropor mehr sichtbar und die Jungs vom Bautrupp (ein Geschenk von Moba-Freund B.) haben sich die Mittagspause verdient đ
Mit Graskleber geht es losSchotter liegtGleich mal mit Rasen sĂ€hen weiter gemachtWilli (rechts) mal wieder zu spĂ€t zur Arbeit đ
Auf dem Tunnelberg wurden heute die Stolperfallen beseitigt – die KabelkanĂ€le geschlossen. Die Silitac-Platten habe ich mit Acryl geklebt, mit grauer Abtönfarbe vorgestrichen und dann mit Acrylfarbe nachbehandelt. Die Gleise wurden braun gealtert – Vorbereitung auf das Schottern. Die BetonkĂ€sten fĂŒr die Weichenlaternen und die Signale wurden ebenfalls grau.
Aus Mauerresten habe ich den „Bahnsteig“ von „Norgens“ eingefasst, so sieht der Haltepunkt dann doch etwas zivilisiert aus.
Die ĂŒbriggebliebene Pflastersteine vom Bahnsteigbaue wurden rund um den GĂŒterschuppen verbaut.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Herzlichen GlĂŒckwunsch „Burgstein Schönebeck“ – Du wirst heute 1 Monat alt! đ
GesamtĂŒberblickGleise gealtertPlattformen vorbereitet… und wieder eine Stellprobe
Nachklapp: erst durch M. von den MMC-Mobareisejungs bekam ich dann mal mit, dass ich die Gleissperrsignale falsch herum eingesetzt hatte. Marcus und Signale … zwei Welten prallen aufeinander ;-).
Also noch schnell umgebaut, sonst kann ich nicht schlafen!
Korrigierte Gleiszwerge
Nachklapp 2: Hier die endgĂŒltige Verteilung und Stellung der GebĂ€ude im Bw – ebenfalls nach Feedback von G. und M. von den Mobareisejungs:
Es fehlen zwar noch Regenrinnen und Fallrohre und ein paar HolzstĂŒtzen an den SchleppdĂ€chern, aber ich wollte nun sehen, wie groĂ der GĂŒterschuppen von Auhagen an seinem Standort wirkt.
Fazit: passt schon. Doch nun stellt sich die Frage, in welche Richtung ich den Schuppen einbaue. Der Bausatz von Auhagen besteht aus einem GĂŒterschuppen als HauptgebĂ€ude, den man hĂ€tte auch einzeln aufstellen können. Ein etwas flacherer Anbau, erkenntlich auch an Beton- statt Holzladerampe schlieĂt sich an.
Am HauptgebÀude ist an der Stirnseite eine kleine Treppen mit einem Haupteingang platziert. Nun ist die Frage, ob dieser Teil Richtung Bw-Einfahrt zeigen soll, oder doch lieber der Anbau.
Ziemlich wuchtig, Haupteingang gut sichtbar, Anbau eher verdeckt, Laderampe passt gut bis zum GleisendeBesserer Einblick auf die Laderampe, Anbau in Baurichtung etwas logischer
Das Bw ist nun hinsichtlich der GebÀude komplett:
Die Verkabelung des Tunnelbergs ist schon ein paar Tage her (siehe Eintrag vom 16. Januar) und fĂŒr heute stand der Anschluss der Gleiszwerge und der Beleuchtungen an einen m84-Decoder an.
FĂŒr die Stromversorgung der Beleuchtung hatte ich mich zur Nutzung meines alten Wechselstrom-Trafos entschieden (ja, er ist blau – aber immerhin aus Kunststoff!). Ein AC/DC-Wandler aus dem Sortiment von Meise soll den Gleichstrom herstellen und das tut er seit heute auch zuverlĂ€ssig.
Aus 24V AC werden 15V DC
Nach Anschluss der Gleissperrsignale und Probebetrieb konnten auch die Lampen alle ĂŒber den m84-Decoder angeschlossen werden. Die zwei GebĂ€ude, die Gittermastleuchten von Viessmann und die beiden Weichenlaternen laufen jeweils ĂŒber einen Verteiler und werden gemeinsam an- und ausgeschaltet. Auch dieser Test positiv und so bekommt man durch die nachstehenden Bilder einen ersten Eindruck, wie es werden wird. Morgen schlieĂe ich die OberflĂ€che und dann kann mit Farbe, Schotter und Streumaterial dort oben auf dem Berg der Landschaftsbau gemacht werden.
Die 78 1001 mit einem beleuchteten und besetzten Zug aus DonnerbĂŒchsen passiert den Haltepunkt (Insider-Modelle von MĂ€rklin)
Gestern Abend im Programm: WasserkrĂ€ne von Kibri, Bushaltestellen von Auhagen und eine ForellenrĂ€ucherei von Vollmer. Dass es zwei WasserkrĂ€ne sein wĂŒrden, war klar, bei den Bushaltestellen habe ich gar nicht registriert, dass es ein Doppelpack ist. Aber wenn man schon dabei ist … die zweite Bushaltestelle bekommt schon ihren Platz. … đ
Die ForellenrĂ€ucherei ist nicht so groĂ und passt super an den Flusslauf, allerdings ist das Bild im Katalog und auf der Packung eher nicht so verlockend. Aber auch da helfen Acrylfarben – ich habe beim AufrĂ€umen auf dem Dachboden bestimmt 15 Jahre alte Farben aus einem Set von Faller gefunden – die waren sogar noch brauchbar – erstaunlich.
Zuerst einmal wieder der Vergleich zwischen dem Katalogbild und der Umsetzung der RĂ€ucherei:
Okay, bei den Fenstern rechts braucht es noch ein paar Tupfer grĂŒn đAllein der Kamin macht schon was her nach der Farbbehandlung, siehe im Vergleich oben das „Orginal“
Von der Bushaltestelle hier nur die Fotos eines der beiden Exemplare, ich habe sie beide gleich patiniert und nur verschiedene Reklame angebracht.
Im Abendprogramm vom 16. Januar auf den 17. Januar: 4:15 Stunden kolorieren und bauen der Bekohlungsanlage von Faller fĂŒr das Bw. Jedes Einzelteil des Bausatzes wurde behandelt, unvorstellbar, das Ding so auf die Anlage zu stellen, wie es aus der Packung kommt.
Fotos heute extra groĂ đ … zuerst einmal, wie es ungefĂ€hr aussieht, wenn man nichts daran tut, sondern einfach nur zusammenklebt. Die Farben passen nicht mehr ganz, Faller hat da schon etwas geĂ€ndert, aber dennoch wĂ€re der Gesamteindruck ganz Ă€hnlich.
Mit der Verlegung von Kabeln kann man tatsĂ€chlich viel Zeit verbringen. Auf dem Tunnelberg mĂŒssen vor dem Einbau der GebĂ€ude und der Landschaftsgestaltung zwei Weichenlaternen-Beleuchtungen, zwei GebĂ€udebeleuchtungen, zwei Lampen fĂŒr Bahnsteig und GĂŒterbereich und zwei Gleissperrsignale installiert werden.
Da sich die Kabel nicht so gut durch die dicken Styroporblöcke fĂŒhren lassen und zudem ja die Möglichkeiten durch die Tunnelröhren beschrĂ€nkt sind, weiche ich auf zwei Verteilerplatten aus, die sich gut in der Stypropr-Auflage ĂŒber den Tunnels versenken lassen. Dorthin fĂŒhren geschlitzte KanĂ€le von den Standorten der jeweiligen Installationen. FĂŒr das KabelbĂŒndel der zwei Leuchtzwerge gehe ich sogar ĂŒber einen kleinen Kabelkanal auĂen an der rechten Anlagenkante. Dadurch lassen sich die Stecker fĂŒr den m84-Decoder besser fĂŒhren.
Beide GebÀude werden auf jeweils zwei Silitac-Platten höher gesetzt und zwischen das Bahnhofsgleis und das Durchgangsgleich kommt auch noch eine PlattenstÀrke.
Unterflur-KabelsalatPlatzierung der Beleuchtung fĂŒr die zwei GebĂ€ude und der Lampen
Im Jahr 2002 entstand aus der NSB Gods, der GĂŒterverkehrssparte der Norwegischen Staatsbahnen, die CargoNet Group. Dort wurden Class 66-Lokomotiven bis 2012 eingesetzt, hauptsĂ€chlich auf den Nordlandsbanen.
Heute – und damit erfĂŒllte sich die Prophezeiung vom letzten Posting der vergangenen Nacht – besuchte MĂ€rklin 39063 mit dynamischem AbgasausstoĂ den provisorisch errichteten Haltepunkt „Norgens“, der sehr wahrscheinlich anders heiĂen wird đ
Heute kam im Meise-Paket unter anderem auch der Bahnhof Norgens von Auhagen an. Er soll als kleiner Haltepunkt auf den Tunnelberg. Statt „Hintertupfingen“ aus dem MMC-Plan. Schnell mit der Grundplatte geschaut – ja – passt :-).
Hoch motiviert an den Bausatz. Schon die erste Wand zu bestĂŒcken, war eine Herausforderung. Jeder kleine Balkenansatz, jede StĂŒtze, jedes extra angebrachte Brett mussten eingeklebt werden – eine irre Fummelei. Ich habe nun schon ein paar BausĂ€tze von Auhagen gebastelt und bin auch immer wieder von der QualitĂ€t begeistert. Norgens war aber wirklich der aufwĂ€ndigste Bausatz meines Modellbahner-Daseins. Vier (i.Z.: 4!) Stunden habe ich benötigt.
Dabei war das Patinieren diesmal ĂŒberschaubar. Erst wollte ich so gut wie gar nichts machen, dann habe ich aber neben den Grundmauer-Ziegeln auch die HolzwĂ€nde mit etwas verwĂ€ssertem Grau behandelt und natĂŒrlich das Dach bearbeitet, es geht ja nicht mehr „ohne“.
Dieser Abend wird mir noch einige Zeit in Erinnerung bleiben – welch ein Aufwand fĂŒr diesen kleinen Bahnhof. Ich finde ihn aber einfach zu schön und bestimmt zaubert er mir wenigstens ein klein wenig Skandinavien auf Burgstein. Vielleicht fĂ€hrt ja bald eine norwegische Class 66 dran vorbei, wer weiĂ?
Zwischenergebnis nach 2 Stunden.Bahnsteigseite, es fehlen noch die Bahnhofsuhr, ein Namensschild und die FallrohreDie StraĂenseite
Eigentlich war ich mĂŒde. Aber es muss auch in der Woche vorangehen … also habe ich mir etwas Kleines vorgenommen: die Dieselloktankstelle von Faller fĂŒr das Bw. Nun ja. Wenn man es eben nicht glĂ€nzend haben will, malt man jedes Teil an. Und schön schmutzig machen!