Sonntagnachmittag: Kies, Schotter, Gras und braune Farbe

Die Uferböschung und der Bereich hinter dem Schlossberg-Stüble waren heute dran und bekamen etwas mehr Vegetation, bzw. erste Bodenbeläge.

Beleuchtung fürs „Stüble“
Mit XL-Gräsern ergänztes Ufer und Foliage-Matte am Abhang beim Stüble
Grundplatte begrast, der letzte Akt 😉
Sandfarbener Schotter (Heki) für die Auffahrt
Großzügig verteilter Schotter, wird noch bepflanzt, aber ein Lieferwagen hätte Platz

Parallel dazu habe ich mich am Haltepunkt um die Bahnsteigfläche gekümmert und auch rund um den Güterschuppen fehlte es auch noch an Bodenbelag. Ich habe mich entschieden, die Fläche des Haltepunktes mit feinem Kies (Noch) zu füllen. In Dänemark sieht man oft, dass Parkplätze, Auffahrten und andere Flächen mit hellen Kieseln versehen werden. Dies sollte hier nun nachgebildet werden und passt gut zu dem kleinen skandinavischen Gebäude. Die helle Fläche bildet einen schönen Kontrast, wie ich finde.

Den Güterschuppen habe mit Betonplatten (Noch) umrahmt und den gleichen hellen Kies an der Rückseite zu den Gehwegplatten verwendet.

Kiesfläche für den Haltepunkt
Ich liebe die Laser-Cut-Minis von Noch!
Puzzle
Den Kies kann man gut in die Gitterplatten „fegen“
Passt!
Entlang der Rückseite
Nun trocknen lassen

Eine kleine Ergänzung für Angler habe ich zwischendurch auch noch gefertigt und zur Probe in den Flusslauf gestellt – die Holzständer müssen auch hier noch ordentlich gekürzt werden.

Noch ein Laser-Cut-Mini von Noch: ein Steg
Noch etwas zu hoch…

Rund um das Stüble habe ich noch Sommerweise ausgesät, sieht natürlich im Vergleich zur Uferböschung sehr grell aus, da kommen ja aber noch Bäume, Büsche und Grasbüschel zum Einsatz und auch die Felswand wird noch teilweise begrünt.

Was man so an einem Nachmittag schafft …

Wenn dann schon alles erst einmal trocknen muss, habe ich die oxydbraune Abtönfarbe auch gleich noch etwas weiter verteilt – so verschwindet allmählich das grelle Weiß des Styropors.

Schöner freier Block, so ohne die Eisenbahnbrücke…

Sonntagvormittag – Transformation und Vorbereitung

Immer wieder habe ich über meinen uralten blauen Märklin-Transformator aus analogen Zeiten nachgedacht und überliegt, wie ich den ersetze. Es führt kein Weg an der Sicherheitsfrage vorbei und wo man auch lesen geht, die „Fachwelt“ in den Foren ist sich uneinig. Erst vor einigen Tagen bin ich dann darüber gefallen, dass ich doch einen Trafo habe, der passen sollte.

Mein Einstieg in die digitale Welt und der Neubeginn damals war eine digitale Premium-Startpackung 29845 mit zwei Zügen, einigen Gleisen und einer Control-Unit 6021, die – man lese und staune! – von einem 52VA-Trafo 6002 versorgt wurde. Da haben wir es doch!

Märklin 29845, etwas geplündert …

Also gleich angeschlossen – es funktioniert natürlich. Bei einer Ausgangsleistung von auf dem Typenschild angegebenen 16 V Wechselstrom misst der AC-/DC-Wandler von Meise aber über 21 Volt … da muss ich wohl noch einmal nachlesen. Immerhin leistet der Trafo 52 VA, das sollte zur Lichtversorgung von Burgstein doch reichen.

Ade blauer Trafo … provisorische Installation

Mit den ersten Kürzungen der Ständer an der Terrasse des Hotel- und Restaurantbetriebes „Schlossberg-Stüble“ (hier gibt es keinen Lockdown!) erfolgte die Stellprobe Nr. 2 und daraus folgend ein wenig Gips für das Nordufer.

Das Schlossberg-Stüble fertigstellen

Finale: damit das Schlossberg-Stüble morgen am Flusslauf platziert werden kann, muss es ja auch fertig sein. Gedrückt hatte ich mich zum Schluss nicht vor dem Bau der Terrasse aus Laser-Cut-Karton, die war in wenigen Minuten zusammengeklebt. Es waren die 4 Klapptische (je 5 Einzelteile) und 24 Klappstühle (je 4 Einzelteile), die wie eine Strafarbeit anmuteten. Da waren die zwei Holzbänke aus je 4 Teilen ein Spaziergang. Es hat auch entsprechend lang gedauert heute, mehr als drei Stunden habe ich die kleinsten Teilchen zusammengeklebt.

Richtig viel Spaß macht es aber dann, die letzten Handgriffe zu tun, die Bottiche zu bepflanzen, Figuren auszuwählen und an den Tischen, auf dem Schlossturm und rund um das „Stüble“ zu platzieren. Bauzeit insgesamt: 15:45 Stunden.

Der letzte Feinschliff wird dann noch etwas Begrasung zwischen den Felsen sein, bevor der Einbau auf Burgstein geschieht.

Fertig zum Einbau

Nun ist der Eingangsbereich mit dem Ladenschild des Inhabers, etwas Werbung und mit der Schiefertafel mit den Angeboten des Tages ausgestattet. Auf der Rückseite gibt es noch ein P(arkplatz)-Schild. Fertig – und damit bereit für die Platzierung auf dem Bahnhofsvorplatz.

Doch als Nächstes werde ich mich erst einmal wieder dem Schloßberg-Stüble, genauer: der Terrasse, zuwenden. Vielleicht glückt am Wochenende der Einbau, die Vervollständigung des Ufers und es könnte Wasser in die Wanne ;-).

Kolonialwarenhändler Hansen

Der Piko-Bausatz „Edeka-Laden Gruber“ ist von Meise für Burgstein vorgesehen gewesen. Ich habe aber lange versucht, vorhandene Gebäude zu integrieren – auf dem überschaubar großen Bahnhofsvorplatz. Kurzum, sie sind alle zu groß. Da mir der Ziegelbau gut in die preußische Architektur des Bahnhofes und des Bw passt, habe ich ihn dann doch eingeplant.

Er wird nur nicht Edeka „Gruber“ heissen, sondern Edeka „E. Hansen“. Den hat es in Husum an der Nordsee tatsächlich gegeben und sein Enkel stellt für mich nun das Schild für die Ladeneingangstür her. Weil er es kann. Bis dahin verzichte ich noch auf das Anbringen von Werbung und weiteren Schildern.

Dies war übrigens ein Vorhaben, dass an einem Abend mit 2:15 Stunden gut zu bewerkstelligen war. Wenig Teile, zügig koloriert – ohne viel Schnickschnack. Dafür ist es halt aus dem Hobby-Programm von Piko und es fehlen solche Dinge wie Regenrinnen und Fallrohre – aber das wird überbewertet, finde ich. Ein schöner Bausatz mit einer Grundplatte, auf der sogar Parkplätze möglich sind.

Das Schlossberg-Stüble mit Blumen bepflanzen

Heute Abend nur ein paar Kleinigkeiten nachkoloriert und danach die „Blumenkästen“ (sind einfach nur kleine Quader mit einer Verzierung vorn) mit dem beiliegenden Flor bepflanzt. Dabei die blauen Fusseln entfernt – das war dann doch zuviel das Bunten …

Mehr war heute nicht drin.

… und ja, die Leuchten-Attrappen aus Kupfer bekommen noch weiße Scheiben 🙂

Das Schlossberg-Stüble zur Probe hinstellen

Während kleine und größere Menschen Mittags ein Nickerchen machen, habe ich mich vor dem Schneeschieben gedrückt und weiter gebaut. So war am Nachmittag dann die Möglichkeit, eine Probeaufstellung zu machen. Ich bin ganz glücklich, mich statt des Gasthauses Sonne von Faller für diesen Bausatz entschieden zu haben. Das könnte mit der Terrasse schon gut passen.

Das Schlossberg-Stüble altern

Wie geplant ging es heute ans Kolorieren und den Zusammenbau des Bausatzes von Faller. Dreihundertvierundzwanzig (324) Teile in 10 Farben – die auf jeden Fall verändert werden mussten.

In der Packung liegt nach Zusammenbau ohne Patina dies hier:

Also dann, den Arbeitsplatz einrichten!

Farben erweitert und neue Pinsel und Palette – was will man mehr?

Die Grundfarbe des Turms und das Mauerwerk des daran anschließenden Gebäudes sollte die Grundfarbe behalten. Die Mauern wollte ich auf gar keinen Fall in diesem komischen lachsfarbenen Farbton lassen, sondern an die grauen Mauersteine der Gegend anpassen, in der das Ausflugsziel stehen wird.

Das schwarz glänzende Holz sollte deutlich in Richtung braun gehen. Und der Turmkranz konnte auch nicht kupferfarben bleiben, sondern sollte als graue Steinbrüstung ausgeführt sein. Für den Boden der Turmspitze gibt es sogar einen Ladercut-Einsatz mit der Bodenluke und den Holzbrettern – aber darauf konnte ich nach Einsatz von Farben gut verzichten. Auch das Plastikteil lässt sich schön realistisch färben.

Fast alle Fensterrahmen sollten grün werden. Auch die Möbel und Blumenkübel und -kästen sollten nicht so hell bleiben, sondern mussten dunkelbraun werden.

… und los geht es.
An den Spritzlingen erkennt man die ursprünglichen Farben
Die Turmspitze

Bei den Teilen für den Turm und die Grundmauern des Haupthauses wusste ich erst noch nicht so recht, wie ich beginnen sollte. Am besten ist immer erst einmal weiß grundieren, dachte ich mir und habe allen Teilen einen recht flüssigen weißen erste Anstrich verpasst. Nach den Trocknen dann einfach mit schmutzigen Wasser (1 Teil schwarz, 5 Teile Wasser) immer wieder über die Fassanden gewischt. Als auch dies getrocknet war mit olivgrüner Farbe sehr trocken ein Finish – fertig.

So, das ist nicht mehr neu!

Nach ca. 4 Stunden pinseln und weiteren 2 3/4 Stunden Bastelei geht es mit diesem Zwischenergebnis ins Bett.

Natürlich auch die Grundplatte koloriert: Felsen, Pflaster, Treppen

Morgen geht es weiter!