Den Fehler bei der Verkabelung der Parkleuchten habe ich finden können. Es ist recht einfach, die Polarität ist mit dem Einsatz von Gleichstrom für die Beleuchtung nicht egal und die Kabelfarben der Märklin-Leuchten sind einfach nur zu tauschen. Braun wird zu gelb und umgekehrt. Leider habe ich bei dem ganzen Gefummel eine LED zerstört und nicht löten können, deshalb gibt es erst einmal bis zur Reparatur nur eine Doppelleuchte in voller Pracht zu bewundern.

Zügig ging es danach an die Fixierung der Gleise vom Tunnelausgang bis ungefähr zum Anfang des langen Bahnsteigs, der Einfärbung derselben mit dem Oxydbraun und die Ausbesserung der Zuwegung zum Schlossberg-Stüble.


Dann ging es mutig ans Schottern. Erst einmal mit einem Hilfsmittel, dem Schotter-Dosierer von Proses für Mittelleiter. Ging für die Böschungen gut, aber es füllt sich in der Mitte zwischen den Gleisen doch zu viel. Für die geraden Stücke aber sinnvoll, bei den vielen Weichen aber nicht mehr. Werde ich an anderer Stelle mit Sicherheit wieder einsetzen.

Für die Zuwegung zum Stellwerk habe ich mich für den gleichen Sand entschieden, der schon auf dem Weg zum „Stüble“ liegt und die Ränder und die Fläche vor den Felswänden Richtung Tunnel mit Gras versehen.


Und um die Ecke zu komplettieren, gab es auch noch Gras für die vordere Anlagenecke. Hier wäre zwar Platz für ein Gebäude, ggf. auch für das Stellwerk gewesen – dennoch wird es hier nur ein paar Büsche und etwas Vegetation geben. An dieser Stelle laufen zwei kleine Fahrdienstleiter immer um die Anlage herum nach hinten an die Rückseite und auch ich muss ab und an dort vorbei. Die Gefahr, dabei etwas „mitzunehmen“, ist recht hoch. Dafür werden wir den linken Anlagenrand etwas lebendiger gestalten können.

Hier noch drei Fotos aus anderen Perspektiven.



Nun muss alles erst einmal trocknen, es folgen die Feinarbeiten beim weiteren Einschottern. Danach können Akzente mit Grasbüscheln, Blumen, Büschen und Bäumen entlang des „Berges“ gesetzt werden – mit dem Ziel, die rechte Uferseite bald abschließen zu können.
Der heutige Fortschritt versöhnt mich etwas mit gestern.